Mittwoch, 12. Januar 2011

Über Alles nachdenken, was ich sage.

Ich muss über Alles nachdenken, was ich schreibe und sage und tue. Ich weiß es , dass es mich zerfetzen wird. Ich kann mit meinen Emotionen nicht hinter dem Berg halten, ich fühle mich so schrecklich wie noch nie im Leben. Ich spüre, dass es ganz mies werden wird. Es ist so leicht Jemanden, der fix und fertig ist, als hysterisch hinzustellen. Genau das bin ich nämlich: panisch und hysterisch. Aber so genau muss das ja Niemand wissen. Gute Nacht.

Montag, 10. Januar 2011

Ich zerbreche.

Zweifel, Angst, Panik! - das trifft es wohl gut. Ich hatte nie zuvor so eine scheiß Angst, all das zu verlieren, was mir das Wichtigste auf der Welt ist. Vielleicht handele ich zu schnell? Vielleicht denke ich zu sehr an mich? Ich zerbreche und sterbe. Innerlich. Und wenn er das wahrmacht auch äußerlich. Ich verzweifle an seinen Worten und an der Angst, die er mit ihnen auslöst. Ich bin so müde und fertig. Ich bin so allein. Aber ich kann ihn nicht sehen, weil ich nicht weiß, wie das Alles weitergehen wird.

Sonntag, 9. Januar 2011

"Wie möchtest du unser Schlafzimmer einrichten, Liebes?"

Ich hätte nie mehr damit gerechnet, dass ich wieder so glücklich werden würde nach Allem, was da passiert ist in meinem Leben. Ich war unglücklich, traurig, bestürzt. Mir passierten die schlimmsten Dinge, die ich nie gedacht hätte. Ich bin glücklich. So glücklich. Alles scheint in gute Bahnen zu laufen. Ich ziehe zu ihm. Mit ihm leben. Ich bin so aufgeregt, nervös, glücklich. Oh  mein Gott, ich lebe!

Montag, 9. Januar 1995

Während der Unbekannte neben mir seinen Cappuccino trinkt und Kekse darin eintunkt, was er übrigens immer tut, fange ich an mein Leben zu überdenken und darüber zu spekulieren, ob ich Alles so richtig gemacht habe. Ich glaube ich bin an einem Punkt meines Lebens angekommen, an dem sich einiges ändern wird und muss. Wie kann ein einzelner Mensch so viel in  mir auslösen? Gefühle, die ich jahrelang nicht gefühlt habe. Oh Gott, was tue ich hier nur?